wie du deinen hund mit 3 einfachen dingen glücklich machen kannst

wer mag seinen hund nicht glücklich machen? natürlich tun wir alles, was wir können, damit es unserem hund gut geht.

oder?

ich bin ganz sicher, dass es deinem hund an nicht fehlt.
er bekommt gutes futter, hat vermutlich sogar mehrere gemütliche körbchen oder darf zu dir aufs sofa,
er kann beim täglichen spaziergang die gegend erschnüffeln oder mit anderen hunden spielen (wenn er mag),
und wahrscheinlich übst du mit ihm auch regelmäßig oder gehst in die hundeschule.

also für alles bestens gesorgt?
so weit ja. natürlich.

aber….

dir ist sicher auch schon aufgefallen, dass dein hund manchmal besonders glücklich ist,
sich freut, wenn du extra für ihn da bist oder ganz zufrieden (und müde) da liegt, wenn ihr was spannendes unternommen hattet.
denn auch hunden geht es wie uns: sie haben zwar ein gutes leben, aber manches macht sie extra glücklich.

das gute dran ist: dieses extra bisschen glück kann man ihnen ganz leicht verschaffen,
es kostet nichts und noch nicht mal großartig extra zeit.
es macht aber einen riesen unterschied aus!

natürlich kannst du dir hin und wieder was extra vornehmen, um deinen hund glücklich zu machen.
einen extra ausflug (meine maroni wär überglücklich, wenn wir einen ausflug ans meer machen könnten),
einen riesen kauknochen (wobei er denn vermutlich eh öfter kriegt),
oder ganz was besonderes mit dem kurs “hundeglück” (gibt es nur einmal im jahr und startet demnächst!)

es gibt aber auch ganz einfache dinge, wie du deinen hund glücklich machen kannst,
sogar jeden tag!

hier sind drei dinge, die man viel zu oft übersieht und die doch so einfach sind:

1. präsent sein

wir sind zwar oft da, aber nicht immer voll und ganz bei der sache.
also wirklich präsent.
dabei macht das so einen unterschied aus!

du kennst das ja selber: nichts unangenehmeres, als ein gespräch, wo man genau merkt, das gegenüber ist mit dem kopf ganz woanders.
manchmal sind wir genau so jemand für unseren hund.

der macht’s uns halt auch so leicht und läuft einfach so nebenher mit im alltag,
oder so vor sich hin beim spazierengehen.  und braucht gar nicht unsere volle aufmerksamkeit.
was nicht heißt, dass er sie nicht genießen würde und glücklich drüber wär!

dazu musst du gar nicht viel tun, einfach nur präsent sein.
wenn du dir darunter wenig vorstellen kannst, hab ich hier eine gratis-übung für dich
(es ist eine der bindungs-übungen von den dreamteams vom letzten jahr, sieh’s als kostprobe für euer dreamteam).

 

2. neues bieten

der alltag hat seine guten seiten:  alles läuft den gewohnten gang,
man muss nicht energie aufwenden oder lange nachdenken.

im prinzip mögen hunde das.
aber nachdenken mögen sie auch! und neues kennen lernen.

die meisten hunde bekommen eher zu viel alltag und routine
und hungern meist nach neuem und dingen, die ihren kopf ein wenig herausfordern.

viele engagierte hundeleute üben zwar regelmäßig mit ihrem hund oder machen sogar hundesport,
achten aber nicht immer genug darauf, dass dabei auch der kopf des hundes was zu tun hat.

der ist vor allem dann gefordert, wenn er was neues zu verarbeiten bekommt:
eine neue umgebung erkunden, einen neuen trick lernen, eine neue denksportaufgabe gestellt bekommen,…

also biete deinem hund regelmäßig was neues und du wirst sehen, was er daran für eine freude hat!
(eine kleine gratis-übung dazu gibt es nächste woche im blog, also blog gleich abonnieren, wenn du ihn noch nicht bekommst).

 

3. zufrieden sein

ah, so eine einfache sache und doch oft so schwierig!
wieso das für deinen hund wichtig ist?

weil in seiner welt die sonne gleich noch heller strahlt, wenn du entspannt und fröhlich bist.
weil ihm ganz warm ums herz wird, wenn du zufrieden und stolz auf ihn bist.
weil er gleich noch viel glücklicher ist, wenn er merkt, wie glücklich du mit ihm bist.

zufrieden sein kann man immer.  natürlich auch, wenn der hund bei weitem nicht “perfekt” (was immer das sein mag) ist.
einfach zufrieden sein, mit dem, was man schon erreicht hat, was er schon gelernt hat oder einfach damit, dass er im kern ein wunderbarer hund ist.
(ganz unabhängig davon, dass es vielleicht noch irgendein problem oder sogar mehrere gibt).

das heißt nicht, dass man sich begnügen muss mit dem, was ist.
man kann durchaus weiter lernen und an verbesserungen arbeiten (allein schon, um dem hund das leben leichter zu machen).
und trotzdem zufrieden sein, mit dem was heute ist, und dankbar für den wunderbaren hund in seinem leben.

so ein zufriedener mensch ist eine wohltat für den hund (und für sich selber!)
also überleg doch gleich mal, was dich heute alles schön zufrieden macht :-).

 

dein denktier-abo

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brigid weinzinger ist tiertrainerin und verhaltensberaterin für hund, katz, pferd und mensch. sie bloggt auf www.denktier.at über das leben mit tieren und tipps für deren ausbildung.

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