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mit diesen 5 tipps verliert der tierarzt-besuch seinen schrecken

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der tierarzt-besuch ist bei wenigen hunden sonderlich beliebt.

kein wunder!

dorthin geht es, wenn es einem sowieso schon nicht gut geht.
dann riecht es dort immer super merkwürdig.
das wartezimmer ist schnell überfüllt, wenn mehr als ein hund da ist.

vor allem aber:
da ist dann dieser fremde mensch im weißen kittel, der den hund an komischen oder schmerzhaften stellen anfasst, ihn mit bösen nadeln piekst und ihm schmerzen zufügt.

(dass die unvermeidbar sind, damit die ursprünglichen beschwerden verschwinden, versteht der hund in diesem moment ja nicht).

zwar gibt es viele hunde, die das alles recht locker wegstecken, wenn sie dafür am ende ein keksi kriegen.
aber mindestens so viele sind nicht so leicht zu haben und tragen es dem tierarzt auf ewig nach, wenn er ihnen mal weh getan hat.
oder sie gehen dem komischen fremden menschen erst gar nicht in die nähe.

dann ist guter rat gefragt.
denn früher oder später braucht jeder hund mal einen arzt
und dann wär’s natürlich gut, wenn das halbwegs ohne drama abgeht.

im kostenlosen webinar “so verliert der tierarzt seinen schrecken” gibt es dafür alle tipps und tricks!
du kannst dich hier dazu anmelden:

die wichtigsten 5 tipps hab ich aber gleich hier mal für euch zusammen gestellt:

1. der grundlose besuch

warte nicht, bis ihr den tierarzt wirklich braucht!
besuch die praxis lieber öfter mal ganz ohne grund –
einfach nur so und zum kekse abholen von dem netten menschen im weißen kittel.

so freut sich dein hund schon drauf, wenn er dort rein darf,
statt sich davor zu fürchten!

jeder gute tierarzt wird das nicht nur tolerieren, sondern dich sogar dazu ermuntern.
schließlich ist es ihm erstens auch lieber, wenn sich dein hund wohl fühlt, und zweitens macht es seine arbeit viel leichter, wenn der hund nicht panisch wird oder ihn anfletscht.

2. schritt für schritt gewöhnen

wenn es für tipp 1 schon zu spät ist oder aber dein hund nach einer unangenehmen erfahrung beim tierarzt nun doch skeptisch oder ängstlich ist, dann hilft nur eines:

ihn schritt für schritt neu daran gewöhnen.
und zwar langsam!

wichtig ist es dabei, genau dort anzufangen, wo dein hund sich noch wohl fühlt.

ist alles gut, solang der tierarzt ihm auf 3 meter vom leib bleibt?
dann fang bei 3 meter an: tierarzt anschauen und keksi.
ein schritt näher: tierarzt anschauen und keksi.
und so weiter
(achtung: anfassen ist dann oft nochmal einen eigene sache!)

zittert er schon im wartezimmer wie espenlaub?
dann fängst du außerhalb an des wartezimmers an.
wenn nötig, 20 meter vom eingang entfernt,
wo immer dein hund noch enstpannt ist.
dort beginnst du – und keksi.
ein schritt näher – und keksi.
und so weiter.

wichtig: du brauchst dazu natürlich mehrere oder viele übungseinheiten!
das geht nicht in einem aufwaschen gleich bis rein auf den behandlungstisch und cool alles mitmachen.

3.  anfassen üben

viele hunde haben nichts gegen die tierarztpraxis, solang der fremde mensch da sie nicht anfasst oder gar festhält.

angefasst werden – noch dazu, wenn was weh tut – ist natürlich nicht so rasend angenehm und von einem fremden lässt sich das so mancher hund nicht gern gefallen.

auch das ist zum glück übungssache!

im “medical training” werden hunde darauf vorbereitet, die üblichen tierärztlichen untersuchungsmethoden und berührungen am ganzen körper gut zu tolerieren.

und zwar zuerst vom eigenen menschen.
erst wenn sie bei dem völlig entspannt bleiben und alles gut finden,
wird als nächstes mit ein oder zwei bekannten personen das ganze geübt.
und dann sollte es auch beim tierarzt nicht mehr ganz so schlimm sein.

 

4. die nuckel-tube

futtermotivierte hunde haben’s beim tierarzt etwas leichter, weil sie ja durchaus einiges für ein keksi machen würden.

allerdings: im stress sind die üblichen kekse meist nicht mehr so spannend.
vor allem aber: wenn eine prozedur etwas länger dauert, kommt man mit den keksis nicht mit und genau in dem moment, wo man in den tasche greift nach dem nächsten keksi, wehrt sich der hund womöglich gegen die spritze  (oder was immer).

viel einfacher geht das mit der tube, an der der hund durchgehend nuckeln kann.
ob die nun eine leberwurst-tube aus dem fachhandel ist oder eine futtertube mit frischkäse gefüllt, das kommt ganz auf die vorlieben deines hundes an.

hauptsache, er hat etwas, womit er sich beschäftigen kann, während an ihm rumgemacht wird.
noch dazu etwas, was auch noch lecker schmeckt!

5. ruhig stehen mit target

die professionelle steigerung der nuckel-tube ist ein target, das der hund vorher schon gelernt hat.

damit wird auch in vielen zoos gearbeitet, um routinemäßige tierärztliche handlungen an den zoo-tieren vornehmen zu können, ohne sie dauernd in narkose legen zu müssen.

dein hund lernt dabei, mit der nase an einem ziel (“target”) zu bleiben
und ruhig stehen zu bleiben, bis die übung beendet und er belohnt wird –
während der tierarzt in der zeit eine pfote untersucht oder blut abnimmt oder was immer.

natürlich muss man das rechtzeitig vorher aufbauen und auch schon diverse berührungen und ablenkungen ins training einbauen. dann funktioniert die methode wunderbar?

wie du das aufbaust?
und wie du deinen hund optimal auf den tierarzt-besuch vorbereitest?
das alles gibt es im neuen online-kurs “medical training” – damit der tierarztbesuch für deinen hund (und dich) seinen schrecken verliert.

über

brigid weinzinger ist tiertrainerin und verhaltensberaterin für hund, katz, pferd und mensch. sie bloggt auf www.denktier.at über das leben mit tieren und tipps für deren ausbildung.

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