für ein harmonisches zusammenleben und ein erfolgreiches arbeiten mit tieren ist es meist auch nötig, dass der mensch sich weiter entwickelt und lernt. die beziehung zwischen  menschen und tier sowie die ausbildung, die der mensch einerseits und das tier andererseits gehabt hat, bestimmen normalerweise, wie "gut" das team funktioniert.

beim menschen geht es dabei einerseits um wissen darüber, welche bedürfnisse das tier hat und wie er/sie das tier am besten beim lernen unterstützen kann. andererseits geht es aber auch um den menschen selber und darum, wie gut der mensch seine körpersprache einsetzen kann, wie gezielt jemand mit körperspannung und den eigenen emotionen umgehen und wie der atem bewusst eingesetzt werden kann.

für reiterInnen ist das wenig neu (und trotzdem schwer). es gilt aber genauso in der hundeausbildung. hunde reagieren ganz sensibel auf körpersprache, auf die ausrichtung des blicks oder der körperachse. und selbst im zusammenleben mit katzen macht es einen riesenunterschied, ob der mensch angespannt und laut durch die wohnung poltert oder ein angenehmer, entspannter zeitgenosse für die katze ist.

es lohnt sich unbedingt, sich wissensmäßig weiterzubilden - etwa über bücher, seminare oder ähnliches. und genauso lohnend, manchmal sogar noch wichtiger ist es, sich mit sich selber, seinem körperbewusstsein und den eigenen stressmustern auseinanderzusetzen. wege dazu gibt es viele, entspannungstechniken, feldenkrais oder yoga sind nur ein paar empfehlenswerte ansätze.





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